Ein Projekt für unsere Zukunft
Der FC Sarmenstorf wächst seit Jahren – heute spielen rund 350 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 16 Mannschaften in sämtlichen Alterskategorien (Junioren, Aktive und Senioren) in unserem Verein. Das Wachstum ist auf die steigende Bevölkerung, wachsende Fussball-Beliebtheit, gut ausgebildete und organisierte Trainer & Betreuer sowie eine bodenständige, weitsichtige und finanziell nachhaltige Vereinspolitik zurückzuführen.
Doch dieses Wachstum führt zu grossen infrastrukturellen Herausforderungen durch chronisch überlastete Naturrasenplätze, was zu regelmässigen Trainings- und Spielausfällen führt und massiv gestiegene Unterhaltskosten zur Folge hat.
Deshalb braucht es ein JA an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 für den Bau eines Kunstrasenplatzes und die Sanierung der Beleuchtung (Umbau auf effiziente LED-Scheinwerfer) auf der gesamten Sportanlage.
Das Wichtigste in Kürze
- Datum der Gemeindeversammlung: 11. Juni 2026
- Datum der Informationsveranstaltung für die Bevölkerung: 29. April 2026
- Baustart: Herbst 2027 (nach dem Kreisturnfest)
- Fertigstellung: Juni 2028
- Inhalt des Projektes:
- Umbau vom Hauptplatz von einem Natur- in ein Kunstrasen-Spielfeld mit Netto-Spielfeldgrösse 100x64m gemäss Vorgaben vom Schweizerischen Fussballverband
- Verfülltes Kunstrasensystem mit biogenem Granulat (Kork oder Mais)
- LED-Beleuchtung auf dem gesamten Areal inkl. 4 neuen Lichtmasten für den Hauptplatz
- Komplette Ausstattung & Geräte für den Spiel- und Trainingsbetrieb
- Alle benötigten Maschinen für die Pflege des Kunstrasens
- Gesamtkosten: CHF 2’900’000, davon CHF 2’200’000 durch die Einwohnergemeinde

Argumentarium: Warum ein Kunstrasenplatz unverzichtbar ist
Zu den Argumenten…
🔵 Match statt Matsch: Entlastung der stark überbelasteten Naturrasenplätze
Die Plätze werden weit über den Richtlinien genutzt. Jährlich werden die Naturrasenplätze rund 1’250 Stunden genutzt. Mit dieser Auslastung und den vom Bundesamt für Sport (BASPO) festgelegten Richtwerten zur Nutzung von Naturrasenspielfeldern, würden wir knapp drei Naturrasenspielfelder benötigen, wir haben aber nur deren zwei und einen Sandplatz. Dieser ist zwar bei jedem Wetter nutzbar, erlaubt aber bei weitem nicht dieselbe Trainingsqualität. Kunstrasenplätze können im Vergleich zu Naturrasenfeldern deutlich intensiver genutzt werden und ermöglichen eine hohe Trainingsqualität.
Die Folge der Überbelastung: Der Naturrasen kann sich nicht mehr erholen – besonders im Herbst und Frühling.
🔵 Gesicherter Spielbetrieb: Deutlich weniger Spiel- und Trainingsabsagen
Die Plätze sind immer öfters unbespielbar und produzieren dadurch Trainings- und Spielausfälle. In der Saison 2024/2025 waren die Plätze auf dem Bühlmoos oder Teile davon an total 48 Trainings- oder Spieltagen, in der Vorrunde der Saison 2025/2026 bereits an 29 Trainings- oder Spieltagen wetterbedingt gesperrt. Das ist rund ein Viertel der Trainings- und Spieltage, an denen die Plätze nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können. Eine frustrierende Situation für unsere Trainer und SpielerInnen.
🔵 Ganzjährige Bespielbarkeit: Kunstrasen ist immer nutzbar
Ein Kunstrasen ermöglicht:
- Trainings- und Spielbetrieb an 12 Monaten im Jahr, unabhängig von Witterung und Temperaturen.
- Keine matschigen Felder, deutlich verkürzte Winterpausen und spürbare Entlastung der Hallenbelegungen in der ganzen Region.
- Kontinuierliche und planbare Ausbildung für alle Juniorenteams – ein massiver Qualitätsgewinn.
- Geringeres Verletzungsrisiko durch verbesserte Platzverhältnisse.
Ein Kunstrasen wird demzufolge dringend benötigt, um den Mitgliedern die erforderliche Infrastruktur zur Ausübung ihres Hobbies zu bieten.
🔵 Enorme Einsparungen und Nachhaltigkeit: Tiefere Unterhaltskosten und effizientere LED-Beleuchtung
- Der Unterhalt der Sportanlage Bühlmoos kostete den FC Sarmenstorf im Jahr 2025 CHF 99’000, CHF 66’000 davon entfielen auf den Unterhalt der Naturrasenplätze – diese Kosten trägt vollumfänglich der FC Sarmenstorf. Die Gesamtsumme aller Mitgliederbeiträge deckt nur noch rund drei Viertel der Infrastrukturkosten. Dazu kommen weitere hohe Auslagen für den Spielbetrieb.
- Kunstrasen reduziert die Unterhaltskosten deutlich und schont personelle und materielle Ressourcen.
- Heute werden während den Wintermonaten bereits externe Kunstrasenplätze in der erweiterten Region für Trainings gemietet, was den Verein zusätzlich finanziell belastet.
- Durch neue LED Scheinwerfer können die Stromkosten von jährlich rund CHF 9’500, welche die Gemeinde trägt, um ca. die Hälfte reduziert werden.
🔵 Investition in unsere Zukunft: Mehr Sport, Bewegung & Gesundheit durch zeitgemässe Infrastruktur
- Die Belastung wird nicht kleiner: Seit 2019 ist die Mitgliederzahl des FCS um 20% gewachsen und die Gemeinde Sarmenstorf rechnet bis Ende 2031 mit einem weiteren Bevölkerungswachstum von rund 500 Personen im Vergleich zu 2021. Zudem liegt nicht zuletzt dank der tollen EM vom Sommer 2025 Mädchenfussball im Trend.
- Der Kunstrasen soll auch anderen Vereinen sowie Kindern und Jugendlichen während der Freizeit die Möglichkeit geben, sich aktiv zu betätigen.
- Sarmi lebt von seinen Vereinen. Die vielen aktiven Vereine sorgen für einen Zusammenhalt, für den wir im ganzen Kanton bewundert werden. Dieser einzigartigen Vereinskultur müssen wir Sorge tragen – sie ist ein wichtiger Eckpfeiler für ein attraktives Sarmi. Dafür ist eine zeitgemässe Infrastruktur unumgänglich.
🔵 Jetzt handeln – perfekte Förderbedingungen!
Dank dem kantonalen Schwerpunktprogramm «Kunstrasenplätze» kann Sarmenstorf eine einmalige Chance nutzen:
- Wir bekommen für das vorliegende Projekt CHF 400’000 anstelle CHF 200’000 aus dem Swisslos-Sportfonds Aargau.
- Dieser verdoppelte Maximalbeitrag wurde für 16 Projekte im Kanton Aargau gesprochen, vorausgesetzt die Baubewilligung erfolgt bis Ende 2027 und die Umsetzung ist bis Ende 2029 abgeschlossen. Ein erster, elementarer Schritt wurde also bereits gemeistert.
Jetzt nicht zu handeln, würde bedeuten, diese Chance zu verpassen.
Projektbeschrieb, Finanzierung & Zeitplan
Zum Projektbeschrieb, Finanzierung & Zeitplan…
Bisherige Meilensteine
Die Organisation und Koordination des laufenden Trainings- und Spielbetriebs mit einer Nutzungsdauer von jährlich 1’250 Stunden auf zwei Naturrasenfeldern stellen die Verantwortlichen vor immer grössere Herausforderungen. Zuletzt mussten Wartelisten für Neu-Anmeldungen in der Juniorenabteilung eingeführt werden und die stark zunehmende Popularität des Frauenfussballs erweckt auch ein wachsendes Bedürfnis nach Mädchen-Mannschaften – diesem kann der Verein mit der heutigen Infrastruktur leider nicht nachkommen.
Mit den vorhandenen Platzverhältnissen ist der FC Sarmenstorf an seiner Kapazitätsgrenze angelangt resp. überschreitet diese bereits regelmässig. Durch die zu hohe Belastung der Spielfelder haben besonders die vom Verein getragenen Unterhaltskosten für den Rasen in den letzten Jahren massiv zugenommen.
In Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat wurden in den vergangenen 2.5 Jahren unterschiedliche Szenarien zur intensiveren Nutzung der Sportanlage Bühlmoos erarbeitet.
Ende 2023 hat das kantonale Departement für Bildung, Kultur & Sport ein Schwerpunktprogramm zur gezielten Förderung von neuen Kunstrasenplätzen lanciert, bei welchem für ausgewählte Projekte der doppelte Beitrag aus dem Swisslos-Sportfonds winkt (maximal CHF 400’000 anstatt CHF 200’000).
Diese Zusatz-Finanzierung stellt eine einmalige Gelegenheit dar. In Absprache mit dem Gemeinderat reichte der FC Sarmenstorf Mitte 2024 eine unverbindliche Absichtserklärung zur Realisation eines neuen Kunstrasenplatzes mit einer Netto-Spielfeldgrösse von 100x64m (Vorgaben Schweizerischer Fussballverband) ein. Ende 2024 erreichte uns die gute Nachricht, dass wir zu den 16 ausgewählten von total 27 eingereichten Projekten zählen, welche von der Zusatz-Finanzierung profitieren können.
Mit diesem positiven Rückenwind und der Kostengutsprache für ein Vorprojekt im Rahmen der Annahme des Gesamt-Budgets 2025 der Einwohnergemeindeversammlung im November 2024, holten wir uns die professionelle Unterstützung des erfahrenen Landschaftsarchitektur-Büros Zwischenraum aus Altendorf SZ (Referenz-Projekte: Sportanlage Badmatte Villmergen, Kunstrasen-Projekt Waltenschwil u.v.m.). Diese wurden mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie für den Umbau eines bestehenden Natur- in einen Kunstrasenplatz beauftragt, welche im Juli 2025 vorlag.
Die Machbarkeitsstudie, bei welcher u.a. die geologischen Voraussetzungen mittels Baugrundsondierungen abgeklärt wurden, zeigt ein deutliches Bild: Der Hauptplatz (Platz West) eignet sich für die Erstellung eines Kunstrasenplatzes besser, da im Untergrund des Nebenplatzes (Platz Ost) auf ausgiebige Torfvorkommen gestossen wurde. Diese weiche Unterschicht eignet sich nicht für einen neuen Platzaufbau.
Im nächsten Schritt wurde das Landschaftsarchitektur-Büro Zwischenraum mit der Ausarbeitung des Bauprojektes mit einer Kostengenauigkeit von +/- 10% beauftragt, welches per Ende 2025 vorlag.
Die bisher angefallenen Planungs-Kosten von CHF 81’000 für die Machbarkeitsstudie und die Ausarbeitung des Bauprojektes sind in den Gesamtkosten enthalten.
Kosten & Finanzierung
Die Kosten für das Gesamt-Projekt belaufen sich auf CHF 2’900’000 und lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:
| Arbeitsgattung | Betrag CHF |
|---|---|
| Kunstrasenplatz | 1’540’000 |
| Bewässerungsanlage | 80’000 |
| Beleuchtung | 235’000 |
| Einfriedungen | 105’000 |
| Ausstattungen | 100’000 |
| Umgebung | 220’000 |
| Baunebenkosten | 265’000 |
| Unvorhergesehenes | 137’700 |
| Total exkl. MwSt. | 2’682’700 |
| MwSt. 8.1% | 217’300 |
| Total inkl. MwSt. | 2’900’000 |
Kostengenauigkeit +/- 10%
Preisbasis: Baukostenindex Oktober 2025
Finanzierung:
- Einwohnergemeinde Sarmenstorf – CHF 2’200’000
- Kanton / Swisslos-Sportfonds – CHF 400’000
- FC Sarmenstorf – CHF 300’000
Unterhalt, Lebensdauer & Amortisation
Die Unterhaltskosten für einen Kunstrasenplatz betragen rund die Hälfte der Unterhaltskosten von einem Naturrasenplatz. In einer Vollkosten-Rechnung wird bei einem Kunstrasenplatz mit CHF 3.50/m2 gerechnet, und bei einem Naturrasenplatz mit CHF 7.-/m2 auf eine Brutto-Spielfeldgrösse von rund 7’500 Quadratmetern.
Zur Optimierung der sportlichen Eigenschaften und zur Kühlung an heissen Tagen wird eine automatische Bewässerungsanlage mit versenkten Platzregner-Ventilen installiert. Ein Durchlauf dauert rund 15 Minuten, damit kann auch während der Halbzeitpause eine Bewässerung durchgeführt werden. Die benötigte Wassermenge von ca. 4’500 Litern liegt bei unter 1 l/m2 und somit deutlich tiefer als der Wasserbedarf von einem Naturrasenplatz im Sommer von täglich ca. 30 l/m2.
Die Lebensdauer von einem Kunstrasenplatz beträgt bei guter Pflege 15 Jahre, danach muss der Kunstrasenteppich und die entsprechende Verfüllung ersetzt werden. Die Elastikschicht oder der Drain-Asphalt bleiben über mehrere Zyklen erhalten. Die Amortisationskosten gliedern sich in Abbruch- und Entsorgungskosten des alten Kunstrasenteppichs sowie in Beschaffung, Einbau & Markierung des neuen Kunstrasenteppichs und werden mit CHF 372’500 veranschlagt. Die jährlichen Amortisationskosten liegen somit bei rund CHF 25’000.
Der Gemeinderat hat gegenüber dem FC Sarmenstorf signalisiert, dass er sich künftig an den Folgekosten für den Unterhalt des Kunstrasenplatzes finanziell nicht beteiligen wird und sich die finanzielle Unterstützung im bisherigen Rahmen bewegen soll.
Grundeigentum & Nutzungsrechte
Die Ortsbürgergemeinde Sarmenstorf ist Grundeigentümerin der Parzelle Nr. 283, auf welcher die komplette Sportanlage Bühlmoos steht. Zwischen der Ortsbürgergemeinde und dem FC Sarmenstorf besteht ein zeitlich unbefristeter Pachtvertrag, welcher im Jahr 2010 erneuert wurde.
Bauherrschaft
Als Grundeigentümerin wird die Ortsbürgergemeinde Sarmenstorf, vertreten durch den Gemeinderat Sarmenstorf, als Bauherrin auftreten. Die Finanzierung resp. der Kreditantrag erfolgt über die Einwohnergemeinde und nicht über die Ortsbürgergemeinde.
Finanzen FC Sarmenstorf
Der FC Sarmenstorf zeichnet sich seit Jahren durch eine weitsichtige, effiziente und bodenständige Finanzpolitik aus – dies ist aufgrund der stetig steigenden Unterhaltskosten auch unerlässlich.
Der finanzielle Gesamt-Aufwand des Vereins belief sich im Jahr 2025 auf rund CHF 400’000 und baut auf der Einnahmen-Seite auf den folgenden drei Säulen auf:
- Mitgliederbeiträge
- Sponsoring
- Events
Trotz steigender Ausgaben kann die Vereinsführung durch kostenbewusstes Handeln und aktiver Sponsoren- & Gönner-Betreuung jeweils eine ausgeglichene Jahresrechnung präsentieren. Die Mitgliederbeiträge liegen im Vergleich zu umliegenden Fussballvereinen im Mittelfeld, mussten zuletzt aber aufgrund gestiegener Infrastruktur-Kosten erhöht werden.
Die in den vergangenen Jahren am stärksten steigenden Kosten betreffen den Unterhalt der Sportanlage (Plätze, Gebäude & Maschinen). Die Kosten für den Unterhalt und den Betrieb der Sportanlage Bühlmoos beliefen sich im Jahr 2025 auf CHF 115’000 wovon der FC Sarmenstorf den Hauptteil von CHF 99’000 (86%) selbst finanzierte. CHF 66’000 davon betrafen den Platzunterhalt, der Rest die Gebäude und Maschinen. Die Gemeinde unterstützt den Verein, indem seit Jahren die Kosten für Strom, Wasser und Abwasser sowie ein Pauschalbeitrag geleistet wird.
Für das Jahr 2026 beläuft sich der Gemeindebeitrag auf CHF 16’500 gemäss dem Budget der Einwohnergemeinde:
- Stromkosten CHF 9’500
- Wasserkosten CHF 6’000
- Pauschalbeitrag CHF 1’000
Die Sportanlage Bühlmoos erfuhr in den vergangenen 45 Jahren mehrere Erweiterungen – folgend eine Übersicht zu den verschiedenen Projekten:
| Jahr | Projekt | Gesamtkosten | FCS | Gemeinde | Sportfonds |
|---|---|---|---|---|---|
| 1981 | Neubau Clubhaus 1 | CHF 220’000 | CHF 188’500 | CHF 31’500 | – |
| 1998 | Neubau Clubhaus 2 | CHF 453’000 | CHF 266’000 | CHF 100’000 | CHF 87’000 |
| 2000 | Beleuchtung (Sturm Lothar) | CHF 47’000 | CHF 28’500 | CHF 10’000 | CHF 8’500 |
| 2006 | Neubau Sand- & Ausbau Nebenplatz | CHF 625’000 | CHF 315’000 | CHF 150’000 | CHF 160’000 |
| 2020 | Neubau Unterstand | CHF 25’000 | CHF 25’000 | – | – |
| 2024 | Umbau FC-Beizli | CHF 30’000 | CHF 30’000 | – | – |
| Total | CHF 1’400’000 | CHF 853’000 | CHF 291’500 | CHF 255’500 | |
Jegliche Hypotheken und Darlehen, welche der Verein für frühere Projekte aufgenommen hatte, sind abbezahlt – der FC Sarmenstorf ist heute komplett schuldenfrei.
Zeitplan
FAQ
❓ FAQ – Häufige Fragen zum Kunstrasenprojekt
Warum braucht der FC Sarmenstorf einen Kunstrasen?
Sind die bestehenden Naturrasenplätze wirklich überlastet?
Bisher ging es ja auch – wieso jetzt nicht mehr?
-
- Insbesondere im Herbst und im Frühling kann sich der Naturrasen nicht mehr erholen. Zwischen Sommer 2024 und Winter 2026 waren die Plätze oder zumindest Teile davon an rund 80 Trainings- oder Spieltagen gesperrt. Das entspricht rund einem Viertel aller Trainings- und Spieltage. Das ist frustrierend für SpielerInnen, TrainerInnen und Eltern und verhindert hunderte von Bewegungs- und Trainingsstunden unserer Mitglieder.
- Die Unterhaltskosten der Rasenplätze auf der Sportanlage Bühlmoos werden immer teurer. Der FC Sarmenstorf trug im Jahr 2025 CHF 99’000 selber, CHF 66’000 davon entfielen auf den Unterhalt der Naturrasenplätze. Die Gesamtsumme aller Mitgliederbeiträge deckt nur noch rund drei Viertel der Infrastrukturkosten. Dazu kommen weitere hohe Auslagen für den Spielbetrieb. Die Unterhaltskosten eines Kunstrasenplatzes betragen nur rund die Hälfte eines Naturrasenplatzes.
Könnte man das Problem nicht mit besserem Unterhalt lösen?
Was kostet die Gemeinde die Infrastruktur auf dem Bühlmoos bisher?
Was bringt ein Kunstrasen konkret?
Ist ein Kunstrasen nicht teurer als Naturrasen?
Was beinhaltet das Projekt neben dem Kunstrasenplatz?
Profitiert nur der Fussballverein davon?
Warum muss jetzt entschieden werden?
Was passiert, wenn das Projekt abgelehnt wird?
Dann bleibt die Platzsituation für alle Beteiligten weiterhin äusserst unbefriedigend und setzt den FCS zukünftig verstärkt unter Druck, da davon auszugehen ist, dass immer mehr Vereine in der Region auf einen Kunstrasenplatz zurückgreifen können und dadurch attraktiver werden. Es gibt weiterhin viele Trainingsausfälle, Spielabsagen und viele hunderte Bewegungsstunden entfallen.
Der FCS trägt bei einem negativen Abstimmungsresultat weiterhin sehr hohe Unterhaltskosten, ohne eine langfristige Lösung zu haben. Zudem würde die verdoppelte kantonale Förderung (CHF 400’000 statt 200’000) verfallen.
Wieso wird nicht einfach ein dritter Platz gebaut?
Aufgrund der aktuellen Zonenplanung können die Fussballplätze innerhalb des Zeithorizontes des kantonalen Förderprogrammes nicht beliebig erweitert werden. Die Sportanlage befindet sich in der «Zone für öffentliche Bauten & Anlagen» und füllt diese Zone bereits vollumfänglich aus. Eine Ausweitung der Sportanlage ist nur durch eine Umzonung von bestehendem, umliegendem Landwirtschaftsland resp. einem Zonen-Abtausch innerhalb der Gemeinde möglich. Daher muss der Kunstrasenplatz im Rahmen der aktuellen Platzsituation realisiert werden.
Als Teil der Machbarkeitsstudie wurde ein umfangreiches geologisches Gutachten erstellt. Aufgrund erheblicher Torfvorkommen im Untergrund des Nebenplatzes (Platz Ost), wurde der Hauptplatz (Platz West) als geeignetere Option zur Erstellung eines Kunstrasenplatzes ausgewählt. Mittels zusätzlicher Bodenproben wurde keinerlei Torf im Untergrund des Hautplatzes festgestellt.
Die Lage des Fussballplatzes in einem ehemaligen Moor-Gebiet bedeutet ein erhöhtes Setzungsrisiko und erfordert daher bauliche Massnahmen (keine Terrain-Erhöhung). Die Topografie und Höhendifferenzen des aktuellen Platzes müssen ausgeglichen werden – sämtliche dieser Zusatzkosten sind im Projekt berücksichtigt.
Wann wird darüber abgestimmt?
An der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 11. Juni. Ein Ja ermöglicht sichere, zeitgemässe Sportinfrastruktur für die Zukunft von Sarmenstorf.
